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26.01.2018 erstellt von: Mirjam Kneußel


Alsfelder Radbegehren

FamilienradtourAlsfeldMai17

In Zusammenarbeit des ADFC Vogelsberg mit dem BUND und dem VCD und gab es im Juli 2018 eine Unterschriftenaktion mit Forderungen, die das Radfahren in Alsfeld fördern, erleichtern und sicherer machen sollen, das "Alsfelder Radbegehren". Bei verschiedenen Sammelaktionen und mit der Unterstützung von einigen Alsfelder Geschäftsleuten sind fast 1000 Unterschriften zusammen gekommen. Diese wollen wir am Samstag, den 11. August mit möglichst vielen Radlerinnen und Radlern zum Marktplatz bringen. Dazu treffen wir uns um 11 Uhr an der Alsfelder Stadthalle und radeln dann gemeinsam zum Marktplatz, wo gegen 11.45 Uhr die Übergabe stattfinden wird. Kommt möglichst zahlreich und radelt mit uns!


Um folgende Forderungen geht es:

1.) Sichere Radwege für alle, auch für Kinder und ältere Menschen
Die Stadt Alsfeld wird neue Radwege schaffen und alte umbauen, mit dem Ziel die Sicherheit für alle Radfahrer*innen zu optimieren. Dies geschieht in ihrem Kompetenzbereich an allen Straßen, in denen eine Regelgeschwindigkeit von mehr als 30 km/h gilt.

2.) Sicheres Radfahren auf dem Weg zur Schule
Die Stadt Alsfeld wird kontinuierlich für sicheres Radfahren auf dem Weg zu den Schulen in der Stadt sorgen.

3.) Durchgehendes innerstädtisches Radverkehrsnetz
Die Stadt Alsfeld wird ein zusammenhängendes Radverkehrsnetz für den Alltagsradverkehr auf der Basis der von den Umwelt- und Mobilitätsverbänden ADFC, BUND und VCD erarbeiteten Hauptrouten entstehen lassen, gekennzeichnet durch: a) Unterbrechungsfreiheit, b) Anbindung an regionale Radwege, c) Orientierung an Fahrrad-Pendlerströmen aus den Stadtteilen.

4.) Kreuzungen werden für den Fuß- und Fahrradverkehr sicher
Die Stadt Alsfeld wird Kreuzungen in ihrer Verantwortung fußgänger- und fahrradsicher und -freundlich umbauen. Die Ampeln werden fußgänger- und fahrradfreundlich geschaltet.

5.) Öffnung von Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung
Wo dies noch nicht geschehen ist, sorgt die Stadt Alsfeld dafür, Einbahnstraßen im Stadtgebiet für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung zu öffnen.
6.) Deutlich mehr Fahrradparkplätze
Die Stadt Alsfeld wird bedarfsgerecht Fahrradparkplätze errichten. Schwerpunkte dafür sind Halte-stellen des ÖPNV, die Eingänge zu der Fußgängerzone und der Marktplatz. Die Fahrradparkplätze sind überdacht und sicher. Sie wird darüber hinaus Geschäftsbetreiber und Vermieter über die Möglichkeiten zur Schaffung von Fahrradabstellplätzen informieren und beraten, um auf deren Grundstücken solche zu schaffen.

7.) „Verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche“ mit Tempo 20 rückgängig machen
Die schmalen Straßen in der Innenstadt waren vor der Umwidmung in „verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche“ (Tempo 20) „Spielstraßen“: Fußgänger*innen, Radler*innen und Autofahrer*innen waren gleichberechtigt dank Schritttempo. Das hat gut funktioniert und soll wieder so werden.

8.) Mehr Geld für den Fuß- und Fahrradverkehr
Die Stadt Alsfeld wird zusätzliches Geld für den Fuß- und Fahrradverkehr bereitstellen. Sie betreibt aktiv Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs, insbesondere durch gezielte Aktionen in Kitas und Schulen und durch regelmäßige Gespräche mit interessierten und betroffenen Gruppen.


Es geht darum zu zeigen, dass es viele Menschen gibt, die in Alsfeld zu Fuß oder per Rad unterwegs sind und sich bessere Bedingungen dafür wünschen und sich dafür einsetzten. Deshalb kann JEDER an der Aktion teilnehmen (also auch Menschen unter 18 Jahren).

Sammelstellen für die Unterschriften sind unter anderem die Fahrradgeschäfte Neon Rad & Sportcenter und Zweirad Schütz in Alsfeld. Der Aktionszeitraum geht bis zum 30. Juni.

Danke für Ihre und Eure Unterstützung!



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